Zecken – die wichtigsten Fragen und Antworten

4. April 2020 von Andrea Meyer

Zecken sind bei Hunde- und Katzenhaltern ein grosses Thema. ANiFiT hat der Tierärztin Andrea Meyer die wichtigsten Fragen gestellt. Erfahren Sie mehr über Zecken, was Sie bei einem Zeckenstich (Zeckenbiss ist fälschlicherweise weit verbreitet) machen können und wie Sie mit unserem neuen Produkt Zeckenstichen natürlich vorbeugen.

Wo sind die Zecken-Risikogebiete der Schweiz? Wie hoch gibt es Zecken? Wann gibt es Zecken?

Zecken kommen in der ganzen Schweiz bis etwa 1500 m ü. M. vor. Ihr Vorkommen ist abhängig von den Temperaturen und anderen Witterungseinflüssen, so findet man sie im Hochgebirge bislang nicht.

Können Zecken in der Wohnung überleben? Was brauchen Zecken, um zu überleben?

Zecken mögen Feuchtigkeit, am liebsten haben sie es, wenn die Luftfeuchtigkeit bei 85 % und darüber liegt. Darum aufgepasst, wenn man nach einem Sommerregen durch die Wiese geht, da wimmelt es nur so von diesen kleinen Tierchen. Wird es im Winter kalt, suchen die Zecken warme Orte auf. Beliebt sind v.a. Mäusenester, denn da ist es auch bei frostigen Minusgraden noch kuschelig warm. Sobald die Temperaturen über 5°C klettern, werden die Blutsauger aktiv und stechen bereits wieder Tiere und Menschen.

Wie lange kann eine Zecke überleben, und kann sie ohne Kopf überleben?

Ohne Nahrung können adulte Zecken sehr lange überleben: beim Gemeinen Holzbock (häufigste Zeckenart in der Schweiz) geht man von bis zu 37 Monaten aus. In der Wohnung beispielsweise kann eine Zecke gut 10 Tage, bei -12°C etwa 24 Stunden, im Wasser 3 Wochen überleben. Diese Fakten muss man auch berücksichtigen, wenn man eine Zecke vernichten will. Ohne Kopf kann eine Zecke nicht überleben. Allerdings kann der Kopf in der Haut stecken bleiben und dort unangenehme Reaktionen wie Juckreiz oder Entzündungen auslösen.

Wie entfernt man eine Zecke richtig?

Um Zecken richtig zu entfernen, verwendet man am besten eine Pinzette oder ein dafür entwickeltes Häkchen. Die Zecke wird erfasst und nach oben gezogen, bis sie sich löst. Dabei sollte man weder drehen noch rütteln. Anschliessend wird die Wunde desinfiziert, zum Beispiel mit Propolis von ANiFiT.

Bitte verwenden Sie kein Öl oder gar Nagellack! Diese Dinge bringen die Zecken zum Erbrechen. Das wiederum erhöht die Gefahr, dass Krankheitserreger übertragen werden.

Wie kann ich eine Zecke töten? Kann ich die Zecke ertrinken?

Wie bereits erwähnt, können Zecken im Wasser bis zu 3 Wochen überleben, somit ist ertränken keine gute Lösung, um die Zecke langfristig loszuwerden. Jedoch sterben sie innert Minuten in hochprozentigem Alkohol. Ebenfalls kann man sie zwischen 2 Steinen zerquetschen oder mit einem Feuerzeug verbrennen – das überstehen auch diese kleinen Überlebenskünstler nicht.

Ist eine Zeckenlarve gefährlich?

Ein adultes Zeckenweibchen legt rund 3000 Eier. Aus diesen Eiern schlüpfen die Larven. Die Larven benötigen eine Blutmahlzeit, häuten sich anschliessend und werden zu Nymphen. Es folgt erneut eine Blutmahlzeit mit anschliessender Häutung und aus der Nymphe entsteht die ausgewachsene Zecke. Zurück zur Frage: Ja, gerade Larven und Nymphen können gefährlich sein, da sie noch sehr klein sind und aus diesem Grund nicht oder erst nach einigen Tagen entdeckt werden. Jedes Entwicklungsstadium kann Krankheiten übertragen.

Wie gefährlich ist ein Zeckenstich (Zeckenbiss)?

Ob ein Zeckenstich gefährlich ist, hängt davon ab, ob die Zecke Erreger einer übertragbaren Krankheit mit sich trägt oder nicht.

Was kann eine Zecke übertragen?

Infizierte Zecken können verschiedene Krankheiten übertragen. Hierzulande spielen v.a. Borreliose und FSME beim Menschen eine grosse Rolle. Bei Hunden und Katzen sind diese beiden Erkrankungen eher von untergeordneter Bedeutung. Dagegen können Babesien, Ehrlichien, Anaplasmen oder auch Rickettsien gefährlich werden. Gerade Babesien kommen seit einigen Jahren vermehrt in verschiedenen Teilen der Schweiz vor.

Was muss ich über Babesien, Ehrlichien, Anaplasmen und Richettsien wissen?

Babesien sind Bluparasiten, die je nach Babesien-Art v.a. für Hunde gefährlich werden können. Bei Katzen hingegen scheinen sie viel seltener eine Erkrankung auszulösen. Die Erkrankung geht meistens mit Schwäche, Lethargie und hohem Fieber einher.

Ehrlichien, Anaplasmen und Rickettsien sind bakterielle Infektionen, die auch durch Zecken übertragen werden können. Sie spielen hauptsächlich bei Hunden aus dem Ausland (Mittelmeer, Ostblock) eine Rolle. Katzen scheinen auch hier viel seltener zu erkranken als Hunde.

Wann muss ich oder mein Tier zum Arzt?

Beim Menschen ist wohl das bekannteste Symptom die Wanderröte bei einer Borrelieninfektion. Das muss immer behandelt werden. Sollte sich ein Stich beim Hund oder der Katze entzünden oder das Tier kratzt oder beisst sich übermässig an dieser Stelle, sollt man den Rat eines Tierarztes einholen.

Wie kann ich Zecken vorbeugen, welche Produkte bietet mir ANiFiT?

Man sollte Gebiete mit hohem Zeckenvorkommen, also Hecken, Waldränder, Unterholz und Stellen mit dichtem Grasbewuchs, vom Frühling bis Herbst meiden. Die meisten Zecken liest man im Frühsommer und Herbst auf. Kommt man vom Spaziergang nach Hause, sollte man sich und die Hunde gut nach Zecken absuchen. Freilaufenden Katzen kann man natürlich keine Wanderroute vorschreiben. So ist es besonders wichtig, auch Katzen regelmässig nach Parasiten abzusuchen.

Gerade bei langhaarigen Hunden und Katzen eignet sich auch ein gewöhnlicher Kleiderroller. Waren die Tiere draussen, einfach den ganzen Körper abrollen und ein grosser Teil der noch umherlaufenden Zecken bleibt kleben. Es gibt viele Produkte, um Zecken einzudämmen oder gar fernzuhalten, darunter viele chemische, aber auch einige natürliche Mittel. Lavendel, Geraniol und Kokosöl sind beispielsweise für ihre abweisende Wirkung auf Ektoparasiten wie Zecken und Flöhe bekannt.

ANiFiT hat folgende zwei Zeckenmittel im Sortiment:

Anti-Zeck Spray – nur für Hunde

Der ANiFiT Anti-Zecken-Spray mit ätherischen Ölen ist alkoholfrei, giftfrei und enthält nur natürliche Substanzen wie Eukalyptus-, Melissen- und Nelkenöl. Somit ist ANiFiT Anti-Zeck gut verträglich und brennt nicht. Vor jedem Spaziergang den Hund besprühen und einreiben (auch für Menschen geeignet).

 

Zeckenöl – für Katzen und Hunde

Die beschriebenen natürlichen Helfer sind in unserem neuen Zeckenöl enthalten (Neemöl, Lavendel, Patchouli Geranium, Sesamöl) und beugen Zeckenstichen vor. Tragen Sie das Öl regelmässig während dreier Wochen beim Ohrzapfen, Schwanzansatz oder Nacken auf. Die Inhaltsstoffe gelangen so in den Organismus Ihrer Vierbeiner und schützen von innen gegen die Zecken. Zeitintensives Einreiben fällt weg und einem Bad im Bach oder See steht nichts mehr im Weg.

 

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