Übergewicht beim Hund

20. Januar 2020 von Andrea Meyer

Viele Hunde werden neben ihren normalen Mahlzeiten zusätzlich mit kleinen Leckereien verwöhnt. Das ist nur eine der Ursachen, warum es viele übergewichtige Hunde gibt. Eine Schätzung besagt, dass ca. 40% aller Hunde von Übergewicht betroffen sind. Erfahren Sie mehr über die Gründe sowie Folgen und freuen Sie sich auf hilfreiche Abnehm-Tipps.

Gründe für Übergewicht bei Hunden

  • Zu viel oder das falsche Futter
  • Hormonelle Störungen wie beispielsweise Schilddrüsenunterfunktion oder Morbus Cushing
  • Kastration
  • Genetik: einige Rassen neigen stärker zu Übergewicht wie andere Rassen. Das sind u.a. der Beagle, Labrador und Golden Retriever, Bernhardiner, Cocker Spaniel u.a.
  • Psychosoziale Faktoren
  • Gewisse Medikamente wie Cortison, gewisse Antiepileptika

Zu viel oder das falsche Futter: Oft lesen und beachten Hundebesitzer die Fütterungsempfehlung nicht und verteilen zu viele Leckerlis. Auch enthalten viele Futter unnötige Zuckerzusätze, die zusätzlich und unbewusst zum Gewicht beitragen.

Kastration: Rüden werden in der Regel ruhiger und sind weniger aktiv. Bei Hündinnen wird durch den Östrogenmangel der Appetit weniger gut kontrolliert und der Grundumsatz kann bis zu 30% sinken. Dennoch hat der Mensch es in der Hand, dass sein kastrierter Hund durch angepasste Ernährung und reduzierter Futtermenge nicht übergewichtig wird.

Psychosoziale Faktoren: Tierbesitzer möchten dem Liebling etwas Gutes tun und verwöhnen ihn mit Leckereien, sie vergessen dabei, dass auch Tiere dick werden und an den Folgen erkranken können. Auch eignen sich Snacks nicht als «Trösterli», wenn der Hund einige Stunden alleine bleiben soll.

Folgen von Übergewicht

  • Stoffwechselstörungen und hormonelle Störungen
  • Probleme mit dem Bewegungsapparat (Arthrose, Schmerzen)
  • Herz-Kreislauf-Probleme
  • Harninkontinenzrisiko
  • Risiko gewisser Tumorarten steigt (Milchdrüsen, Blase)

Alle diese Dinge führen dazu, dass der Hund sich weniger gern und häufig bewegt. Dadurch steigen die Schmerzen, die Kondition nimmt ab und bereits kleine Spaziergänge werden zur Qual. Die Lebenserwartung sinkt durch zu viel Körperfett, der Organismus befindet sich ständig in einem geringen Entzündungsmodus. Ein Teufelskreis beginnt.

Was tun, damit der Hund abnimmt?

Am wichtigsten und am einfachsten ist die Prophylaxe. Achten Sie bereits bei jungen Hunden auf ein gutes Gewicht. Weitere wichtige Punkte sind:

  • Futter abwägen!
  • Futter auf bis zu 60% des Bedarfs senken
  • Mehrere kleinere Futterrationen (Blutzuckerspiegel)
  • Kauartikel, Leckerlis sind erlaubt, müssen aber in die Tagesration eingerechnet werden
  • Faserstoffe zufügen (machen satt, aber nicht dick)
  • Futterreste anderer Tiere wegräumen
  • Ganze Familie miteinbeziehen!
  • Wöchentliche Gewichtskontrolle (Hund sollte pro Woche ca. 1,5% seines Körpergewichts abnehmen)
  • Auch beim Wunschgewicht muss die Energiedichte reduziert bleiben
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